Hygienekonzept

 

13.07.2021

Hygienekonzept der Grundschule Niedenstein (gültig ab dem 13.07.2021)

Das Tragen einer Mund- Nasenbedeckung im Schulgebäude ist Pflicht. Es muss eine medizinische Maske sein.
Regelmäßige Maskenpausen sind eingeplant. Dabei ist auf entsprechende Abstände zu achten. Es dürfen nur Kinder am Unterricht teilnehmen, die einen Selbsttest in der Schule durchführen oder einen aktuellen Bürgertest nachweisen. In den ersten beiden Wochen nach den Ferien (30.08.-10.09.21) wird 3x pro Woche getestet, danach 2x.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Regeln

Infektionsschutz beim Sportunterricht

Infektionsschutz beim Musikunterricht

Teilnahme am Unterricht

Schülerinnen und Schüler mit erhöhtem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs

Raumhygiene

Hygiene im Sanitärbereich

Mindestabstand

Schulverpflegung

1.Hilfe

Dokumentation und Nachverfolgung

Verantwortlichkeit der Schulleitung und Meldepflicht

Anpassung an das Infektionsgeschehen

Infoblatt für die Kinder

Allgemeine Regeln

- Die Kinder kommen erst kurz vor Beginn des Unterrichtes.

- Sie betreten das Schulhaus nach dem ersten Gong um 08.00 Uhr

- In den Treppenhäusern werden die Wegemarkierungen beachtet.

- Die Lehrerinnen sind vor Unterrichtsbeginn in den Klassenräumen und beaufsichtigen dort das Ankommen der Kinder.

- Es erfolgt ein wiederholtes Besprechen der Hygienemaßnahmen durch die
   Klassenlehrerin.

- Hygieneregeln sind kindgemäß visualisiert.

- Kinder werden darauf hingewiesen, dass alle Maßnahmen nur mit ihrer Hilfe realisierbar sind (Verantwortung für die eigene Gesundheit und die der
 anderen Kinder)

- Pausen auf dem Schulhof finden nach Plan statt. Maskenpflicht auf dem Schulhof besteht nicht. Am Ende der Pause werden die Hände gewaschen. Beim Spielen auf dem Hof werden die Abstandsregeln nach Möglichkeit eingehalten. Es sind Kinder! Fingerspitzengefühl ist notwendig.

- nach Unterrichtsschluss:
 Buskinder stellen sich an der entsprechenden Markierung auf.
 Alle anderen Kinder verlassen zügig das Schulgelände bzw. gehen zur Ganztagsbetreuung..

Infektionsschutz beim Sportunterricht

Der Hygieneplan Corona für die Schulen in Hessen sieht vor, dass Sportunterricht sowie Bewegungsangebote unter Einhaltung von bestimmten Schutzmaßnahmen stattfinden können. Dies gilt auch für den Schwimmunterricht. 

Infektionsschutz beim Musikunterricht

Auch im Musikunterricht setzen wir die im Hygieneplan des HKM beschriebenen Regeln um. Sowohl beim Singen als auch beim Flötenspiel achten wir auf entsprechende Schutzmaßnahmen.

Teilnahme am Unterricht

Schülerinnen und Schüler können von der Teilnahme am Präsenzunterricht schriftlich abgemeldet werden. Sie sind verpflichtet, am Distanzunterricht teilzunehmen.

  • Kinder, die eindeutig krank sind, gehen nicht in die Schule (wie vor der Corona -Pandemie auch).
  • Ein Besuchsverbot in der Schule gilt außerdem, wenn mindestens eines der relevanten, für COVID-19 typischen Symptome auftritt:
    - Fieber (ab 38,0°C) — Für die Eltern: Bitte achten Sie auf eine korrekte Durchführung der Temperaturmessung.
    - Trockener Husten, d.h. ohne Auswurf (nicht durch chronische Erkrankung verursacht wie z.B. Asthma) — ein leichter oder gelegentlicher Husten oder ein gelegentliches Halskratzen soll aber zu keinem automatischen Ausschluss führen.
    - Störung des Geruchs- oder Geschmacksinns (nicht als Begleiterscheinung eines Schnupfens)
    - Alle Symptome müssen akut auftreten (Symptome einer chronischen Erkrankung sind nicht relevant).
    - Wer nur einen Schnupfen hat, darf trotzdem die Schule besuchen. Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen ist ausdrücklich kein Ausschlussgrund.

Beim Auftreten solcher Symptome während der Unterrichtszeit sind die betreffenden Schülerinnen und Schüler zu isolieren. Die Sorgeberechtigten werden umgehend informiert.

Ein Betretungsverbot für das Schulgelände besteht auch dann, wenn die typischen Symptome bei Hausstandsmitgliedern oder engen Kontaktpersonen vorliegen bzw. diese einer Quarantäne unterliegen.

Raumhygiene

Die Maßnahmen beziehen sich nicht nur auf Klassenräume, sondern auf alle Räume. So sind z. B. auch für Lehrerzimmer, Sekretariate oder Versammlungsräume organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die eine bestmögliche Umsetzung von Hygieneregeln ermöglichen.

  • Lüften: Ein regelmäßiger Luftaustausch ist eine wesentliche Maßnahme zur Verhinderung einer Infektion. Es ist daher auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Alle 20 Minuten ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über die Dauer von 3 bis 5 Minuten vorzunehmen.
  • Reinigung: Auf eine regelmäßige Reinigung des Schulgebäudes ist zu achten. Eine routinemäßige Flächendesinfektion in Schulen wird auch in der jetzigen SARS-CoV-2-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen. Hier ist die angemessene Reinigung völlig ausreichend.

Hygiene im Sanitärbereich

Es sind ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitzustellen und aufzufüllen in einem Umfang, der es Schülerinnen und Schülern sowie dem Personal ermöglicht, eine regelmäßige Handhygiene ohne unangemessene Wartezeiten durchzuführen. Unter Voraussetzung des sachgerechten Gebrauchs sind auch Stoffhandtuchrollen aus retraktiven Spendersystemen geeignet. Auffangbehälter für Einmalhandtücher müssen vorhanden sein.

Mindestabstand

Soweit es für den Unterrichtsbetrieb im regulären Klassen- und Kursverband sowie im Ganztag erforderlich und nach den infektionsschutzrechtlichen Vorgaben des Landes Hessen zulässig ist, kann von der Einhaltung des Mindestabstands insbesondere zwischen Schülerinnen und Schülern des Klassenverbands, den unterrichtenden Lehrkräften, dem Klassenverband zugeordneten Betreuungspersonal sowie dem weiteren Schulpersonal in allen Schularten und Jahrgangsstufen abgewichen werden.

Soweit möglich, lassen sich durch die Definition von Gruppen in fester Zusammensetzung (Kohorten) allerdings im Falle einer Infektion Kontakte und Infektionswege wirksam nachverfolgen; damit kann erreicht werden, dass sich Quarantänebestimmungen nicht auf die gesamte Schule auswirken, sondern nur auf die Kohorten, innerhalb derer ein Infektionsrisiko bestanden haben könnte.

Wo immer möglich, sollte insbesondere bei Besprechungen, Konferenzen sowie schulbezogenen Veranstaltungen ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden.

Schulverpflegung und Nahrungsmittelzubereitung

Die Nahrungsmittelzubereitung und Lebensmittelverarbeitung im Unterricht ist nicht zulässig.

Schulkantinen können entsprechend § 4 Abs. 1 der Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) vom 7. Mai 2020 eine Verpflegung vor Ort unter den dort genannten Voraussetzungen anbieten.

Bei der Verarbeitung und Ausgabe von Lebensmitteln ist auf strenge Hygiene zu achten. Ebenso sind geeignete Rahmenbedingungen für die Einnahme von Mahlzeiten zu schaffen (jeweils nur Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe essen möglichst gemeinsam, dabei sind strikte Abstandsregeln einzuhalten).

Erste Hilfe und Schulsanitätsdienst

Maßnahmen der Ersten Hilfe sind zulässig. Nähere Informationen finden Sie bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unter „Erste Hilfe im Betrieb im Umfeld der Corona-Virus-Pandemie: Handlungshilfen“.

Dokumentation und Nachverfolgung

Zentral in der Bekämpfung jeder Pandemie ist das Unterbrechen der Infektionsketten.

Um im Falle einer Infektion bzw. eines Verdachtsfalls ein konsequentes Kontaktmanagement durch das Gesundheitsamt zu ermöglichen, ist auf eine hinreichende Dokumentation in Bezug auf die in der Schule jeweils anwesenden Personen zu achten („Wer hatte mit wem engeren, längeren Kontakt?“).

Verantwortlichkeit der Schulleitung und Meldepflicht

In Schulen ist laut Infektionsschutzgesetz die Leitung der Einrichtung für die Sicherstellung der Hygiene verantwortlich. Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung ist sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19-Fällen in Schulen dem Gesundheitsamt zu melden. Zeitgleich ist auch das zuständige Staatliche Schulamt zu informieren.

Anpassungen an das Infektionsgeschehen

Die nach wie vor sehr dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie erfordert es, das Infektionsgeschehen weiterhin lokal, regional und landesweit sensibel zu beobachten. Jedem neuen Ausbruch des Corona-Virus muss zusammen mit den kommunal Verantwortlichen und den lokalen Gesundheitsämtern konsequent begegnet und die erforderlichen Maßnahmen nach den landesrechtlichen Vorgaben ergriffen werden.

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